Hunde im Tierschutz

Auf dieser Seite findest du alles rund um unsere Hunde – von den aktuellen Vermittlungshunden bis hin zu Informationen zur Vermittlung und zur Pflegestellenarbeit. Uns ist wichtig, dass Entscheidungen nicht im Vorbeigehen getroffen werden. Deshalb zeigen wir transparent, wie wir arbeiten und welche Schritte dazugehören.

Unsere Hunde

Mit ehrlichen Beschreibungen, klaren Infos und ohne Schönreden. Du bekommst ein Bild davon, wie der Hund im Alltag ist – nicht nur, wie er auf Fotos wirkt.

Vermittlung

Wir sprechen offen über den Hund, über Anforderungen und darüber, was im Alltag wichtig wird.Uns geht es darum, dass eine Entscheidung tragfähig ist – für alle Beteiligten.

Pflegestelle werden

Pflegestellen sind ein zentraler Teil unserer Arbeit.

Sie geben Hunden die Möglichkeit, in Ruhe anzukommen und eingeschätzt zu werden. Wir begleiten Pflegestellen eng und stehen bei Fragen, Unsicherheiten und im Alltag zur Seite.

Ein paar grundsätzliche Gedanken

Ein Hund ist kein fertiges Paket mit festgelegten Eigenschaften. Verhalten entwickelt sich mit Erfahrungen, Umfeld und den Menschen, mit denen ein Hund zusammenlebt. Ein neues Zuhause kann deshalb auch neue Seiten zum Vorschein bringen.

Natürlich schauen wir bei jedem Hund genau hin. Die Hunde werden vor Ort betreut, erlebt und eingeschätzt, und wir versuchen schon vor der Vermittlung möglichst viel über ihren Charakter und ihr Verhalten herauszufinden. Gerade die jungen Hunde lernen dabei auch schon einiges kennen.

Trotzdem wäre es irrsinnig zu behaupten, man könne heute schon genau sagen, wie sich ein Hund entwickeln wird. Bei einem Welpen wissen wir nicht auf den Zentimeter, wie groß er einmal wird. Wir können nicht vorhersagen, welche Eigenschaften später stärker hervortreten oder wie er in zwei Jahren auf jede denkbare Situation reagieren wird. Und auch ein erwachsener Hund kann sich in einem neuen Umfeld noch einmal ganz anders zeigen.

Eine gute Einschätzung ist wichtig und eine sorgfältige Vermittlung genauso. Aber kennenlernen wird man seinen Hund am Ende trotzdem erst im gemeinsamen Alltag. Genau dafür braucht es Zeit, ein bisschen Geduld und die Bereitschaft, sich auf den Hund einzulassen, der tatsächlich vor einem steht – und nicht nur auf die Vorstellung, die man vorher von ihm hatte.